Schullandheim Zöthen

Unsere Ehemaligen - Im Gedenken

Kobi


Brief von Sönke Schubert


Hallo Herr Plank, Andi und Conni,

viele liebe Grüße schickt Ihnen Sönke.
Zur Erinnerung: Ich war mit dem Deutschen Roten Kreuz bei Ihnen in Zöthen. Einmal habe ich ein Schülerpraktikum bei Ihnen gemacht.
Ich soll Ihnen auch ganz liebe Grüße von meinem Papa, Burkhard Schubert bestellen.

Fast alle Reiterfahrungen habe ich auf „Rufus“ gemacht.
Beim Durchstöbern Ihrer Seiten habe ich festgestellt, dass er weder bei „Unsere Alten“, noch bei „neuen“ Pferden, also die, die jetzt noch immer bei Ihnen leben, zu finden ist. Warum ist das so? Gibt es ihn nicht mehr? Wenn ja, ist das sehr traurig, denn ich hab den Rufus sehr gerne gehabt und auch gerne geritten.
Naja, ist halt so, nix ist für die Ewigkeit, auch ein Pferd nicht.
Auf Max, Moritz, Balou und Lucie durfte ich auch schöne Stunden verbringen. Kann mich noch an so manche Situation erinnern.
Als ich mal mit Max geritten bin, hatte ich nach einem Handwechsel vergessen, die Gerte in die Innenhand zu nehmen und da Max oft dicht an der Wand gegangen ist, wurde er durch meine Gerte angetrieben.
Einmal verlor ich im Galopp das Gleichgewicht und fand mich auf dem Hallenboden wieder.
Meine Reitstunden bekam ich oft unter der Leitung von Andi.
Bestellen Sie Andi bitte liebe Grüße, falls sie noch bei Ihnen ist und natürlich auch an Conni.

Nach der Zeit bei Ihnen hab ich kaum noch die Möglichkeit gehabt meinem Hobby, dem Reiten nachzugehen.
Ich habe meine Schule abgeschlossen und meinen ersten Sohn bekommen. Er ist inzwischen fast 8 Jahre alt.
Knapp eineinhalb Jahre später habe ich geheiratet und meinen zweiten Sohn bekommen. Er ist jetzt fast 6 Jahre.
2004 kam noch meine Tochter. Sie ist fast 4 Jahre alt.
Nun bin ich alleinerziehend mit den Dreien. Dadurch habe ich jede Menge um die Ohren und meine Hobbys bleiben leider auf der Strecke.
Ich möchte aber gerne mal wieder reiten, nur leider gibt es bei uns nicht so viele Möglichkeiten. Ich schmiege mich dann immer an die Erinnerungen, die ich bei Ihnen erlebte und wünschte mir manchmal, ich könnte die Uhr zurückdrehen.

Vielleicht ist es ja mal möglich, dass ich Sie mal besuchen komme. Eventuell auch mit meinem Papa. Dem habe ich es sofort erzählt, als ich Ihre Internetseite gefunden habe und dabei feststellte, dass Sie immer noch in Zöthen sind.
Mein Papa war auch sehr erfreut darüber.

Würde mich natürlich über eine Antwort freuen. Selbstverständlich können Sie mein E-Mail auf Ihre Seiten setzen.

Nochmals viele liebe Grüße von den Schuberts aus Erfurt.




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